Cry Havoc - das Spielkonzept

Das Spiel

Das Thema

 

Cry Havoc! war das erste einer ganzen Serie von Spielen, die den Kampf Mann gegen Mann in taktischen Gefechten und Scharmützeln simulieren; sie überspannen die folgenden Zeiträume:
> 9. & 10. Jhdt. (VIKING RAIDERS)
> 12. Jhdt. (OUTREMER)
> Europa, 13. Jhdt. (CRY HAVOC, SIEGE)
> Japan, 13. Jhdt. (SAMURAI)
> oder in heldenhaft-fantastischen Zeiten (DARK BLADES/Lichtbringer, DRAGON NOIR)
 
 

Die Spielpläne

Diese 40 x 60 cm großen Spielpläne nutzen eine Technik, die Squad Leader eingeführt hat: man kann die unterschiedlichen Pläne frei zu größeren Spielflächen kombinieren. Die Farben sind warm und angenehm, auch wenn manche Spieler fanden, dass es langsam zu viel der einheitlich gelben Landschaft sei. Alle Pläne sind liebevoll und mit vielen Details von Hand gezeichnet. Sie haben ein 2cm-Sechseckraster, ebenfalls handgezeichnet, was die Übergänge zwischen den Plänen manchmal etwas "uneben" macht. Aber auch das ist einer der Gründe, warum wir dieses Spiel lieben!

Die Spielsteine

   
Sie sind ebenfalls ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Serie. Sie bunt und sehen (dank hervorragender Zeichner wie Gary Chalk und Peter Dennis) einfach bestechend aus, und keine zwei Einheiten gleichen einander. Damals, 1982, war auch das System von abnehmenden Kampfwerten etwas ganz Neues. Es wurde später kopiert, aber meiner Meinung nach nie übertroffen. Die unten stehenden Beschreibungstexte stammen aus einer Spielbesprechung von Patrick Giacomini, die 1984 im Magazin Casus Belli N°23 veröffentlicht wurde.
Erster Spielstein        

> Front:
Sir Conrad, der tapfere Ritter (oder sogar Baron) sieht blendend aus und ist kampfbereit.
 

> Rückseite:
Wenn man den Spielstein, der 2 Felder bedeckt, umdreht, sieht man nur das Pferd. Sir Conrad musste wohl einmal dem "Ruf der Natur" folgen.
   

Zweiter Spielstein

       
> Front:
Er wurde ein Opfer seiner Leidenschaft und ist jetzt verletzt (beachten Sie die zerbrochene Lanze und die zerrissene Kleidung).
> Rückseite:
Ein glücklicher Treffer mit der Armbrust: das Pferd ist tot. Benutzen Sie ab jetzt den Spielstein für einen Ritter zu Fuß; er spielt von einer Position neben dem Pferd weiter.
   

Dritter Spielstein

       
> Front:
Sir Conrad hat sein Pferd verlassen und stürmt gegen den Feind.
> Rückseite
Unglücklicherweise hat ihn ein heftiger Hieb bewusstlos geschlagen. Ohne seine Rüstung hätte er noch mehr abbekommen.
   

Vierter Spielstein

       
> Front:
Diesmal hat er Pech gehabt: Er ist verletzt worden.
> Rückseite:
Ende einer Karriere; seine Erben werden eine wunderschöne Burg übernehmen.